| 4.fr | ^ | 20.00 | aufbau / Paracity #1 |
| 5.sa | ^ | 20.00 | aufbau / Paracity #2 |
| 6.so | ^ | 18.30 | aufbau / Paracity #3 |
| 7.mo | Wir suchen unsere Ku# (in der Stadt) | ||
| 8.di | Wir besuchen unsere Ku# (in der Stadt) | ||
| 9.mi | ^ | 18.00 | Gaststube //20.00 Visionäre_Simulationen im Sandkasten |
| 10.do | ^ | 18.00 | Gaststube //20.00 DokFilm über Obdachlose in LA |
| 11.fr | ^ | 20.00 | aufbau / Paracity #4 |
| 12.sa | ^ | 20.00 | aufbau / Paracity #5 |
| 13.so | 11.00 | abriss / Paracity # 6 [mit Brunch und Gesang] | |
| 13.00 | Die ideale Stadt/Referat: B.Fritzsche// stadt.labor | ||
| ^ | An diesen Abenden kann in der Kartonstadt übernachtet werden. | ||
Die Performance [aufbau / Paracity #1-5]
Ein Bühnenraum ist ein neutraler Raum. Er ist dafür geschaffen, Leben zu reflektieren
und zu erfinden. Er ist Projektionsfläche für eine unsichtbare Zukunft. "Bretter,
die die Welt bedeuten". Wir nehmen diesen Umstand beim Wort und kreieren in
den leeren Bühnenraum eine modellhafte Wohn- und Lebenslandschaft: ein Feld
für, von, mit, und über ÖNGEL. In unserem Versuch den Bühnenraum in einen
bewohnbaren Lebensraum zu verwandeln, stellten wir Fragen an uns als Wohnungsbehauser,
als Erst Welt Bewohner und als Globalisierte. Wir trieben unsere Beobachtungen,
Gedanken, unsere Träume und Visionen durch diesen Raum: Aus der Realität ins
Absurde und zurück. In einer wachsenden Installation aus Karton, die durchsetzt
wird von skurrilen, porösen Gedankenspielen in Form von visuellen, akustischen
und performativen Fragmenten, arbeiteten wir an der Aufmischung der westlichen
Zivilisation durch ÖNGEL. Am Ende der 10 Tage stand eine Siedlung, ein Flüchtlingslager
aus dem Alltag. Die Zuschauer waren eingeladen, sich darin mit Wolldecken
und Karton einen Wohnraum für eine Nacht zu installieren. Der ANLASS zu einem
Diskussionsforum über unsere Lebensform, und die Zuschauer vom Besucher zum
Mitgestalter.
Visionäre _ Simulationen im Sandkasten
Dieser Anlass ist ein Forum zur gegenseitigen Veröffentlichung eigensinnig
visionärer Ideen für die Welt im Allgemeinen. Wir haben über Inserate und
persönliche Kontakte Menschen mit exaltierenden, eremitierenden, endorphinierenden,
enervierenden - schlicht, eigentümlichen Ideen oder Projekten zur Behebung
jedwelcher Probleme dieser Welt gesucht. Sie werden ihre Visionen in einem
Tisch-Sandkasten ausbreiten und mit Hilfe von Steckchen, Förmchen und Fetzchen
darlegen.
An diesem Anlass namen folgende Visionäre teil:
Roberto Quarella macht seine Geschichte seine Vision
Elisabeth Stotzt will dass die Menschen sich nur noch von Früchten ernähren
damit es endlich friedlicher werde auf der Welt.
Thomas Müller stellt ein Konzept für allgemeien Materialpools vor
Mischa Müller zieht mit einer Karavane einem neuen Gesellschaftsmodell
entgegen
Olivier und Claudia Keller sehen im Spielenen
das Glück
| Mitwirkende |
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| Konzept und Realisation | Beatrice Fleischlin, Nicolas Galeazzi |
| Visuelles | Michael Egger, Maïté Colin [ a n y m a ] >www.anyma.ch |
| Akustisches | Thomas Friese (audiokollektiv, Berlin) >www.audiokollektiv.de |
| Performatives | Beatrice Fleischlin, Nicolas Galeazzi |
| Künstlerische Mitarbeit | Andreas Liebmann |
| Dramaturgische Beratung | Stephan Meylan / value-konzepe >www.value-konzepte.ch |
| Wissenschaftl. Beratung | Anton Küchler >www.medienundnachhaltigkeit.ch |
| Produktion | Verena Busche >www.buscheundmans.de |
| Assistenz | Alexandra C. Puhze |